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Das Gespräch mit Gott geschieht in vielerlei Formen und Ritualen. Ein wichtiger Ort dazu bleibt die Kirche.

Gebet, Fürbitte oder einfach nur meditativ Innehalten und der Seele Zeit zum Auftanken geben:

 

In sakralen Räumen fällt das vielen Menschen leichter. Sind diese zudem einladend und stimmungsvoll gestaltet, hilft dies.

 

St. Jodokus ist eine römisch-katholische Pfarrkirche und ehemalige Franziskanerkirche im Zentrum von Bielefeld. Die Planer vom Berliner Büro »Reuter Schoger Architekten« gewannen den Wettbewerb der Bielefelder Gemeinde St. Jodokus zur Sanierung deren gotischer Kirche.

 

Bei der Umsetzung ihres Entwurfs setzten die Architekten beim Mobiliar auf eine sehr enge Kooperation mit unserer Tischlerei. Eine Herausforderung waren die Bänke für die Seitenkapelle mit ihrer elliptischen Form bei gleichzeitiger Neigung der Flächen. Auf Grundlage ihrer CAD-Darstellungen beschlossen die Tischler, die Rückenlehnen mit Schablonen zu fertigen, die für jede Bank separat zu bauen waren.

 

Bei den Sitzflächen wurde die Neigung aus schichtverleimten Flächen mittels CNC-Fräse geformt.

Für den Ort des vertrauensvollsten Gesprächs zwischen Gläubigem und Pfarrer, den Beichtraum, schufen die Tischler eine Beichtwand aus dem Holz der Zwetschge.

 

Wie Ohren erscheinen die beidseitigen trichterförmigen Fräsungen, in die man die Sünden bzw. die Absolution hineinsprechen kann.